• Mi. Dez 1st, 2021

Twelve Foot Ninja Vengeance Review

Twelve Foot Ninja Vengeance Review

Review: Twelve Foot Ninja Vengeance Review

Twelve Foot Ninja bringen am 15. Oktober ihr neues Album „Vengeance“ mit einem großen Medienpaket raus. Neben einem kleinen und kurzweiligen Videospiel gibt es einen High-Fantasy-Roman und eine Graphic Novel, mehr dazu hier. Aber jetzt geht es um die Musik und die kann sich hören lassen. Neben erstklassigen Sound erwarten euch eine Menge Stilwechsel auf „Vengeance“. Um es mit einem Meme zu beschreiben, was Twelve Foot Ninja hier bieten:

Niemand: Wie viel Musikeinflüsse darf es sein?

Twelve Foot Ninja: Ja!

Track für Track Ninja Steps

Mit „Start The Fire“ bekommen wir einen coolen Opener inkl. Synthi-Intro in Richtung 80er, die etwas an das Stranger Things Intro erinnert, dazu einen stampfenden Beat, der dem Album mit den Shouts eine angemessene Härte zum Start verleiht.
Bei „Long Way Home“ ist diese an einem alten Horrorschinken oder an Kill Bill erinnernde Melodie, die mich killt. Wo „Start The Fire“ brachial einstieg, fungiert „Long Way Home“ als mein Eisbrecher und ich bin bereit für mehr „Vengeance“. „Long Way Home“ war auch der Song, zu dem man das Musikvideo im bandeigenen Videospiel freischalten konnte.
Auch bei „Vengeance“ blitzt der 80s Sound auf und fügt sich stimmig ins Gesamtkonzept. Mit ihrem Tempowechsel ist „Vengeance“ anders als die Tracks davor, ohne anzuecken oder gar zu stören. Eine klare Stärke von Twelve Foot Ninja.
Tempowechsel einmal digitiert und im Stil dreimal gewechselt, liefert „IDK“ versetzt mit einem Arcade-NES-Intro. Im Jazz-Funk-Metal Mix ruhiger, aber spannend umgesetzt.
Wem bisher der 80er Einfluss nicht aufgefallen ist, der bekommt sie auf „Shock The System“ mit einer fliegenden Faust serviert. Mich erinnert hier die gesprochenen Passagen an die Elfmann Filmmusik.

Videoquelle|Youtube: Twelve Foot Ninja

Eine musikalische Zeitreise

Spätestend bei „Gone“ fühlt man sich auf einer musikalischen Zeitreise, die einen immer mal wieder vom „typischen“ Metal und Rocksound wegführt, um einen dann wieder krachend zurück zubringen. In diesem Fall mit „Culture War“, meinem Highlight auf der Platte. Wo der Rest für mich experimentell, aber dennoch geil war, ist „Culture War“ mein Druckpunkt, wo die Lautstärke noch was hochgedreht wird. Und dieser Latinsound aus dem nichts zeigt wieder bei welcher abwechslungsreicher Band wir hier sind.
„Dead End“ ist der einzige Song, auf dem der besondere Twist auf sich warten ließ. Der Track ist super, aber auf sieben Nummern davor wurde ich von Twelve Foot Ninja anders eingestimmt und war nun etwas verwöhnt.
Kennt ihr diese Lieder, die ihr Nicht-Metalheads zeigt, um ihr Interesse zu wecken? „Over and Out“ kann leicht dafür herhalten. Eingängig, rockig und man kann es gut mitsingen.
„Tangled“ bringt unsere Reise ruhig zu Ende und schließt es mit seinem cleanen Sound und den klassischen Einlagen ab. “Tangled” hat hier leider die undankbare Aufgabe ein durch und durch spannendes Album zu beenden.

Fazit:

Ninjas, Nerdstuff und Metal wie soll das nicht gewinnen? „Vengeance“ ist ein rundum stimmig konzipiertes Album, welches viel bietet, überrascht und zu keinem Zeitpunkt langweilig wird. Wir haben hier kein „Fanservice“-Album, welches liefert, was die Maße vermeintlich will. „Vengenace“ ist ein eigenständiges, abwechslungsreiches Album, welches wir sehr genossen haben zu hören und freuen uns schon drauf, die Jungs nächstes Jahr Live zu erleben. „Vengeance“ ist anders, aber geil. Eines der stärksten Alben des Jahres.

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